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Professor Dr. Henning Klodt  

Leiter des Zentrums Wirtschaftspolitik am Institut für Weltwirtschaft  
  
henning.klodt@ifw-kiel.de  
(xx)431-8814-250  

Subventionsabbau tut not
1. Das Konsumbrot
Mit dem Konsumbrot fing alles an: Im Juni des Jahres 1950 wurden auf Druck der Hohen Kommissare die Brotpreise in Deutschland freigegeben und stiegen daraufhin kräftig. Um ärmeren Bevölkerungsschichten weiterhin den Zugang zu preiswertem Brot zu ermöglichen, wurde am 14. Juli des gleichen Jahres das Konsumbrot-Programm verkündet. Es verpflichtete die Bäcker des Landes, ein Roggenmischbrot anzubieten, dessen Preis auf 50 Pfennig je Kilogramm festgelegt war. mehr…

Europäische Union: Subsidiarität steht Kopf
Die Stimmung in der Europäischen Union kippt. Während die Idee eines grenzenlosen Europas nach wie vor als erstrebenswertes Ideal erscheint, werden die real existierenden Institutionen zunehmend negativ wahrgenommen. Ablesbar ist der Stimmungsumschwung an den Ergebnissen des sogenannten Euro-Barometers, das auf regelmäßigen Umfragen in den Mitgliedsländern beruht. Die zentrale Frage dabei lautet, ob die EU ganz allgemein bei den Bürgern ein positives oder negatives Bild hervorruft. Hatten im Herbst 2002 noch 50 % der Bevölkerung ein positives Bild von der EU, so ist dieser Anteil bis zum Herbst 2013 auf 31 % zusammengeschrumpft. Im Gegenzug stieg der Anteil der Bürger, die ein negatives Bild haben, von 13 % auf 28 %. mehr…

Mythen und Fakten zur Mietpreisbremse
Die Mietpreisentwicklung in Deutschland ist zum Politikum geworden. Berichte über lange Schlangen bei Besichtigungsterminen, über Makler, die Wohnungen an die Meistbietenden versteigern, und über junge Familien, die von explodierenden Mieten aus den Städten vertrieben werden, lassen den Ruf nach staatlichen Interventionen lauter werden. Die Koalitionäre in Berlin springen allzu gern auf diesen Zug auf und verkünden, mit einer Mietpreisbremse den weiteren Anstieg der Mieten begrenzen zu wollen. mehr…

Unternehmensinsolvenzen: Trügerische Ruhe
Die Wirtschaftsauskunftei Creditreform meldet für das erste Halbjahr 2014 eine Zahl von 12 100 Unternehmensinsolvenzen, während die Zahl im Vorjahreszeitraum noch bei 13 310 lag. Und der Jahreswert für 2013 liegt um 8,4 Prozent unter dem Vorjahreswert und damit auf dem niedrigsten Stand seit Einführung der neuen Insolvenzordnung im Jahre 1999. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist auf ein historisches Tief gefallen. Das klingt wie eine gute Nachricht. Doch ist es das wirklich? mehr…

TTIP: Streitpunkt Investorenschutz
Vom 12.-17. Juli 2014 trafen sich die Vertreter von US-Regierung und EU-Kommis-sion in Brüssel zur sechsten Verhandlungsrunde des transatlantischen Handels- und Investitionsabkommens (TTIP). Doch bevor es richtig losgeht, sind die Gespräche schon ins Stocken geraten. Streitpunkt ist das geplante Investitionsschutzabkommen, das eine zentrale Rolle in dem gesamten Verhandlungspaket einnimmt. mehr…